Am Stand der gelernten Tischlerin Nicole Mietzner dreht sich alles um einen einzigen Werkstoff: Holz soweit das Auge reicht. Doch die Kunsthandwerkerin verarbeitet das natürliche Material nicht nur zu wunderschönen Objekten, sondern achtet dabei auch auf die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit.

Nachhaltige Forstwirtschaft

Der Begriff Nachhaltigkeit stammt übrigens ursprünglich tatsächlich aus der Forstwirtschaft. Schon im 18. jahrhundert schrieb Hans Carl von Carlowitz in dem Buch Sylvicultura Oeconomica: „Schlage nur soviel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! Soviel Holz, wie nachwachsen kann“. bauklang2Diesem Ansatz folgend, achtet Nicole Mietzner auch heute noch darauf, dass das von ihr verarbeitete Holz möglichst nur aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Sie verwendet auch nur einheimische und europäische Hölzer wie Eiche, Ahorn, Kirsche, Esche, Erle, Platane und Nussbaum, sowie Wildholz. Tropenholz wird man bei ihr natürlich niemals finden.

 

Doch damit nicht genug: auch die Oberflächenbehandlung erfolgt nur mit Naturhartöl oder natürlichem Leinenöl.

bauklang3Inspiriert zum Kunsthandwerk wurde die Tischlerin, die 20 Jahre lang nur Fenster, Möbel, Türen und ähnliches aus Holz gebaut hatte, übrigens durch ihre Tochter. Ihr hatte sie zunächst aus Holzresten eine kleine Kinderküche gebaut. Hölzerne Kinderküchen gehören daher auch heute noch zu ihrem Ausstellungsprogramm. Hinzu kommen Küchenbretter, Schatullen, Magnetscheiben, Schlüsseläste und vieles mehr.

Nicole Mietzner ist mit ihren nachhaltigen Holzobjekten an allen vier Adventswochenenden auf dem Umwelt- und Weihnachtsmarkt am Koppenplatz. Ein Besuch lohnt sich!

Weitere Informationen und Kontakt:

Bauklang Holzobjekte

Bilder & Text; © Hoenerbach