„Ich mache nur Sachen, die mir Spass machen“, sagt Axel Pfannenschmidt und lächelt. Und dass ihm seine Kunst wirklich Spass macht, das sieht man seinen Exponaten für den 17. Umwelt- und Weihnachtsmarkt am Koppenplatz deutlich an.

 

Sehnsucht nach Weite

„Sehnsucht“, „Träume“ und „Melancholie“, das sind Worte, die Axel Pfannschmidt verwendet, wenn er über seine Skulpturen spricht.

Und diese Sehnsucht nach Weite kann man förmlich spüren, wenn man die handgefertigten Fische und Schiffe genauer betrachtet, die er an seinem Stand auf dem Weihnachtsmarkt ausgestellt hat.

 

Pfannenschmidt verarbeitet Metall und Ton. Seine Tonfiguren werden von Hand geformt und geschnitzt und zunächst im Elektro-Ofen vorgebrannt. Ihre natürliche und charakteristische Schwärze erhalten sie allerdings erst durch den sogenannten Raku-Brand, ein Brennverfahren, das aus Japan stammt.

Seine Exponate stellt Axel Pfannenschmidt meist nur auf Kunsthandwerkermärkten am Meer aus. Auch die Wahl seiner Ausstellungsorte ist stark von der Sehnsucht nach Weite geprägt.  Es ist also eher selten, seine schönen Stücke in Berlin erleben zu können. Auch auf dem Weihnachtsmarkt am Koppenplatz ist er in diesem Jahr zum ersten Mal.

Falls Sie am vergangenen Wochenende noch keine Möglichkeit hatten, ihn und seine wunderschönen Unikate zu erleben, haben Sie dazu am kommenden Wochenende noch einmal die Gelegenheit. Axel Pfannschmidt wird nämlich auch am zweiten Adventswochenende noch einmal einen Hauch von Fernweh und Weite auf den Koppenplatz zaubern.

 

Kontakt: Axel Pfannenschmidt (E-Mail)

Bilder & Text: © Hoenerbach